Wissenschaftliches Kolloquium : Wasser- und Naturschutz in der Landwirtschaft: Nicht unbedingt ein Spannungsfeld!

SCHEME: PSP-Classic

CALL: 2014

DOMAIN: SR - Environmental and Earth Sciences

FIRST NAME: Lea

LAST NAME: Bonblet

INDUSTRY PARTNERSHIP / PPP: No

INDUSTRY / PPP PARTNER:

HOST INSTITUTION: Natur and Emwelt asbl

KEYWORDS:

START: 2014-10-22

END: 2014-10-22

WEBSITE:

Submitted Abstract

Am 22. Oktober 2014 luden bereits zum zehnten Mal natur&ëmwelt a.s.b.l., die Natur- und Forstverwaltung, die Administration de la gestion de l’eau und das Nationalmuseum für Naturgeschichte in Beringen bei Mersch zu ihrem gemeinsamen wissenschaftlichem Kolloquium unter dem Thema Wasser- und Naturschutz in der Landwirtschaft.Die gemeinsam organisierte Veranstaltung begrüßte in diesem Jahr 140 Teilnehmer. Nach der Begrüßung durch Dr. Jean-Paul Lickes, dem Direktor der Administration de la gestion de l’eau, führte Dr. Laurent Schley durch drei Fachvorträge die die Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen Landwirtschaft und Naturschutz unterstrichen. Dr. Robert Hermanowski vom FiBL Deutschland e.V. präsentierte Erfahrungen aus Deutschland, wie mit ökologischem Landbau aktiver Wasserschutz betrieben werden kann. Inge Unkel, vom Umweltministerium von Rheinland-Pfalz, erläuterte das Konzept des Vertragsnaturschutzes in Rheinland-Pfalz und ging dabei sowohl auf die Programme, die spezifische Beratung, als auch auf aktuelle Partnerbetriebe ein.Nach der Pause stellte Dipl. Ing. Dr. Stefan Hörtenhuber vom FiBL Österreich eine Möglichkeit zur Ökobilanzierung unter Berücksichtigung von Biodiversitätsaspekten in seinem Vortrag zum CO2-Fußabdruck von Produkten aus dem Biolandbau. Alain Faber, Direktor des Nationalmuseums für Naturgeschichte, rundete mit seinen abschließenden Worten den Vormittag ab. Am Nachmittag führte die Exkursion etwa 70 Teilnehmer zum nahegelegenen Hof von Nicolas Kass, der in seinem landwirtschaftlichen Betrieb ein integratives System der Bewirtschaftung anwendet und von seinen sehr interessanten Erfahrungen und Projekten berichtete. Dabei betonte er die Wichtigkeit des familiären Zusammenhalts und die Abhängigkeit der Arbeit von der Natur. Ein abschließender Bericht mit Vorträgen und Bildern kann unter www.naturemwelt.lu heruntergeladen werden. Das Kolloquium richtete sich an alle Personen, die sich aus beruflichem oder privatem Interesse für den Natur- und Umweltschutz einsetzen, sich damit beschäftigen oder damit zu tun haben (wie etwa Gemeinden, lokale und nationale Behörden, wissenschaftliche Einrichtungen, Forschungsinstitute, usw.) sowie Schüler und Studenten in diesen Bereichen. Zwei Abbschlussklassen des LTA in Ettelbrück nahmen an den morgendlichen Vorträgen teil.Das Kolloquium wurde ermöglicht durch die Unterstützung des Ministeriums für Kultur, des Ministeriums für nachhaltige Entwicklung und Infrastruktur, des Ministeriums für Landwirtschaft, Weinbau und Verbraucherschutz und des Ministeriums für Hochschulwesen und Forschung. Finanziell unterstützt wurde die Veranstaltung zusätzlich vom Fonds National de la Recherche.

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